Der Kopf pocht und die Schmerzen sind unerträglich: Wer schon einmal einen Migräneanfall hatte, weiß um die heftigen Schmerzen sehr gut Bescheid. Mittlerweile haben sich diese starken Kopfschmerzen zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt. Um diese Attacke zu mildern, greifen viele in erster Linie zu Schmerztabletten, da es kaum möglich ist, Migräne Ursachen zielgerecht zu behandeln. Jedoch gibt es neben Schmerztabletten auch andere Produkte, die die Schmerzen des Betroffenen lindern können. Eines davon ist das sogenannte Hanföl oder auch CBD Öl genannt.
Warum sich das Hanföl als wirksamer Helfer gegen Migräneanfälle bewiesen hat und wie es dabei hilft, die Schmerzen zu lindern, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Was genau ist eigentlich Migräne?

Forscher tappen nach wie vor im Dunkeln, was Migräne Ursachen betrifft. Da die Krankheit bei mehreren Mitgliedern einer Familie auftreten kann, wird vermutet, dass vielleicht Gene eine Rolle bei der Entwicklung dieser schmerzhaften Anfälle sind. Zudem gehen Forscher davon aus, dass die Ursachen von Migräne unter anderem auch mit einer Botenstoff-Störung im Gehirn zu tun hat. Diese verursacht wiederum Durchblutungsstörungen, was mit starken Schmerzen einhergeht.

Bestimmte Patienten haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Schmerztagebuch zu führen, um auf diese Weise mögliche Auslöser für eine akute Attacke festzuhalten. Daher gelten für manche Menschen folgende Probleme als mögliche Migräne Ursachen:

  • Hormonelle Störungen
  • Schlafstörungen
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Mangel an Serotonin
  • Wetterschwankungen
  • Lärm
  • Stress
  • Ungesunde Ernährung

Eine heftige Migräneattacke kann Betroffene oft stunden-, wenn nicht sogar tagelang außer Gefecht setzen. Neben den typischen Begleiterscheinungen wie Schwindel, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit klagen viele zudem über Sehstörungen sowie Lärmempfindlichkeit.

CBD gegen Migräne – wie hilft es?

Studien haben gezeigt, dass eine Behandlung mit CBD sehr vielversprechend sein kann. Hanf hat eine sehr lange Tradition in der Naturmedizin als starkes Schmerzmittel. Das CBD Öl wird zudem aus der Cannabispflanze hergestellt, was wiederum heißt, dass es ein Schmerzmittel auf natürlicher Basis ist, im Gegensatz zu anderen Antibiotika.

Cannabinoide wirken in den Rezeptoren des Körpers und aktivieren oder hemmen daher bestimmte Prozesse. Hierbei gilt es zwischen den bekannten Rezeptoren Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) und Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2) zu unterscheiden. Der erste befindet sich im Nervensystem des Darms sowie dem zentralen Nervensystem. CB2 ist Bestandteil des Abwehrsystems eines menschlichen Körpers. Diese Rezeptoren sind für die Steuerabläufe im Körper verantwortlich. Hierzu zählt vor allem die Schmerzwahrnehmung. Ähnlich wie herkömmlichen synthetischen Schmerzmitteln unterdrücken auch Cannabinoide eine Bildung der entzündungsfördernden Gewebshormone.

Es wird davon ausgegangen, dass die Einnahme von CBD eine Ausschüttung bestimmter Substanzen auslöst, die zu einer Linderung oder Heilung der Schmerzen führen – dies trifft unter anderem auch auf Migräne zu. Zusätzlich erweist sich neben einer typischen CBD-Behandlung gegen Migräne auch autogenes Training, Aromatherapien, Entspannungsübungen sowie eine Ernährungsumstellung als überaus sinnvoll.

CBD beeinflusst Serotoninspiegel

Serotonin ist für die Steuerung von Emotionen und Stimmungen zuständig. Darüber hinaus ist der Botenstoff auch für die Schmerzempfindung verantwortlich. Tritt daher eine Migräneattacke auf, schwanken die Serotoninwerte enorm. Vor dem Anfall steigt der Wert, danach sinkt der Spiegel auf sehr niedrige Werte.

Die typischen pochenden Schmerzen bei einem Migräneanfall haben daher im Regelfall mit dem Mangel an Serotonin zu tun. Denn zu wenig Serotonin bedeutet, dass sich die Blutgefäße erweitern. Aus diesem Grund ist es für bestimmte Stoffe leichter, ins Gehirn zu langen, um dort Entzündungen zu verursachen.

Da CBD das Serotonin-System beeinflusst, gehen viele Ärzte und Forscher davon aus, dass es auf diese Weise die starken Schmerzen eines Migräneanfalls lindern kann. Zusätzlich werden bei einer Einnahme des Hanföls auch Symptome wie Übelkeit und Brechreiz bekämpft, die meist mit einem Migräneanfall einhergehen.

Diverse Erfahrungsberichte von Patienten, die CBD gegen Migräne verwenden geben bekannt, mithilfe des Öls sogar auf herkömmliche Schmerzmittel verzichten zu können. Trotz aller positiven Aspekte sollte stets vor einer Einnahme ein Arzt zurate gezogen werden, der bestimmte Wechselwirkungen aufgrund von anderen Medikamenten ausschließen kann.

Einnahme von CBD Öl

Um die Effekte von CBD schnellstmöglich zu spüren, kann der Patient mithilfe von Vaporizern CBD verdampfen. Dieser Vorgang wird vor allem dann empfohlen, wenn eine starke Migräne vorhanden ist. Durch die rasche Einnahme gelangen die Wirkstoffe in die Lunge und von dort aus sofort in den Blutkreislauf. Migräne Ursachen können auf diese Weise sehr schnell bekämpft werden. Hat der Betroffene Probleme mit der Lunge oder Asthma, wird jedoch vom Dampfen abgeraten.

Wer CBD das erste Mal verwendet, sollte es für den Anfang oral einnehmen. Ein paar Tropfen unter der Zunge reichen aus, um die Wirkung des Hanföls zu entfalten. Wichtig ist, dass die Tropfen nicht sofort geschluckt, sondern für kurze Zeit im Mund behalten werden. Im Idealfall sollte nach der Einnahme etwa eine halbe Stunde auf Essen und Trinken verzichtet werden, um von der bestmöglichen Wirkung zu profitieren.
Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, das Öl in Form von Cremes oder Salben auf die Haut aufzutragen. Welche Methode am besten zusagt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Viele Menschen glauben jedoch, dass sie von der Einnahme von CBD entweder süchtig oder high werden. Es wurde jedoch bewiesen, dass das Öl – seien es Vaporizer-Liquids oder das Öl selbst – entweder nur sehr wenig bis gar kein THC beinhalten. THC ist zuständig für die berauschende Wirkung und meist in Marihuana zu finden. Wer daher CBD nimmt, wird nicht high, da der verantwortliche Stoff gar nicht enthalten ist.

Dosierung

Die empfohlene Dosis kann für jeden Menschen unterschiedlich sein. Laut Durchschnitt ist eine Dosis von 25 mg CBD annehmbar und verträglich. Die Dosis kann zudem stets erhöht werden, bis sich bestimmte Symptome verbessern. Die Wirkung entfaltet sich jedoch bei jedem Menschen anders, daher sollte die Einnahme stets immer nur in Rücksprache mit einem Arzt geschehen.

Fazit

Da Cannabisöl sich positiv auf den Serotoninspiegel auswirkt, kann es sich bei Migräne als überaus nützliches Hilfsmittel erweisen. Es werden somit nicht nur Migräne Ursachen selbst, sondern auch einhergehende Symptome wie Übelkeit, Brechreiz, Sehstörungen oder Lichtempfindlichkeit erfolgreich behandelt.

CBD-Öl wirkt daher schmerzstillend und entzündungshemmend. Darüber hinaus entspannt es die Muskeln, beruhigt das Nervensystem und kann bei regelmäßiger Einnahme sogar die Häufigkeit von Migräneanfällen drastisch reduzieren.

Das Hanföl erweist sich somit als gesunder und wertvoller Begleiter für alle, die an Migräneanfällen leiden. Es reduziert nicht nur erfolgreich Symptome und Schmerzen, sondern kann Patienten dabei helfen, wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.